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Letzte Woche, am 9.7., fand ein weiteres SHARP/Microsoft Connected Event statt.

Thematisch befasste sich dieses Meeting, unterstützt durch kompetente Fachleute und Keynote-Sprecher, mit agilem Arbeiten, Kollaboration und einer Produktivität im Wandel zur neuen Normalität.

Chris Parker, (European Product Manager, SHARP Visual) Host und Moderator dieser Veranstaltung durfte über 400 Teilnehmer aus DACH, UK, Frankreich, Polen und den USA und anderen Ländern begrüssen. 

 

Die erste Keynote wurde von Jason Cort, (Director Product Planning & Marketing, SHARP Information Systems Europe) gehalten. 

Er befasste sich mit dem Thema einer globalen Strategie für die neue Normalität.

COVID 19 hat massive Auswirkungen auf unsere Wirtschaft aber auch auf unsere sozialen Kontakte und Verhaltensweisen. 

Jason zeigte anhand einem Schema, in welchem Stadium der Entwicklung wir uns derzeit befinden.

Erst war Überleben das wichtigste Thema. Jetzt befinden wir uns in einem Stadium deer Erholung und später wird dieses Stadium einem erneuten Wachstum weichen.

Wir mussten lernen, wie wir uns absichern:

  • finanziell, es geht und ging für viele Unternehmen ums Überleben
  • Mitarbeiter mussten sicher sein, das Homeoffice war für viele Unternehmen der einzige Weg, wie man sie vor Ansteckung schützen konnte
  • die digitale Sicherheit spielt eine große Rolle. Immer mehr online heisst sich auch immer mehr Bedrohungen auszusetzen
  • das Ansehen eines Unternehmens musste geschützt werden
  • die Umwelt, speziell der Ausstoß von CO2 wurde während der Pandemie reduziert, weil wir alle nicht mehr so viel reisen mussten / durften. Wir sollten darüber  nachdenken, ob wir wieder dahin zurückwollen

Jason Cort ist davon überzeugt, dass uns Covid 19 gezeigt hat, dass Unternehmen durchaus in der Lage sind, Mitarbeiter von zuhause aus arbeiten zu lassen und dabei immer noch produktiv sind. Auch in der anschließenden Panel-Diskussion war das noch ein Thema, wobei es hier dann auch darum ging, inwiefern sich der Ablauf eines „Home-Workers“ geändert hat. Keine 9 to 5 Mentalität mehr, sich kleine Auszeiten gönnen, dann arbeiten, wenn es wichtig ist, wenn es sich auch mit der Familie vereinbaren lässt. Die Kontrolle seitens des Arbeitgebers weicht Vertrauen.  

Die neue Normalität bedarf zu teil ach einem Umdenken:

Pre-Covid: 

  • Software as a Service (SaaS)
  • vermehrt Cloud-Dienste
  • mobiles Arbeiten mit den z.B. Dynabooks
  • Technology as a Service (TaaS)
  • Sicherheit
  • Remote Monitoring 
  • Data Driven Ansatz, Internet of Things (IoT)
  • dem Kunden eine digitale Customer-Experience bieten
  • Entwicklung von CAPEX zu OPEX
  • Collaboration, hybride Arbeitsplatzkonzepte
  • allgemein sieht man eine Beschleunigung der Trends, die während Covid 19 gefragt und benötigt sind
  • die Lösungen müssen auf die geänderten Anforderungen angepasst werden, das Windows Collaboration Display ist ein richtiger Ansatz, denn die Qualtität (Video und Audio) der Übertragung passt, IoT Sensoren geben zusätzliche wertvolle Hinweise, es ist einfach und intuitiv zu bedienen und bietet eine aktive Beteiligung aller am Meeting Beteiligten. 

Michel Bouman, Territory Channel Manager Modern Work bei Microsoft befasste sich in der zweiten Keynote mit dem Thema, wie Microsoft jeden Menschen und jede Organisation befähigen will, mehr zu erreichen. 

Keine Lösung ist nach Michels Auffassung, mehr zu arbeiten und weniger zu schlafen, sondern die Arbeit effektiver für den Einzelnen und das Unternehmen zu gestalten. 

Während der Pandemie haben wir heute noch knapp 100% Online-Meetings, bald schon werden wir bis zu 90% Remote-Teilnehmer haben. Michel führte weiter aus, dass derzeit nur ca. 15% der Meetingräume so ausgestattet sind, dass sie den neuen Anforderungen von hybriden Konzepten genügen. Also ist da noch einiges an technischem Nachholbedarf. 

Auch er ging auf die Zeitverschwendung ein, die bei der Vorbereitung zu Meetings immer noch üblich ist. Er geht laut Studien von 12 Minuten Verschwendung aus, die auf das Konto mangelhafter Technik, schlechter Vorbereitung, die richtigen Informationen nicht zu finden, etc. gehen.

Microsoft 365 soll helfen, Meetings und allgemein die Zusammenarbeit in Unternehmen produktiver zu gestalten. Wesentlicher Bestandteil dabei ist, dass die Informationen jedes Einzelnen zu Erfahrungen für die gesamte Organisation gemacht werden und Microsoft 365 auch jedem einzelenen hilft, mit seiner zeit effektiver und auch schonender umzugehen. Hardware soll in Zukunft befähigt werden, mit allen ressourcen zusammenzuarbeiten. persönliche geräte wie Mobiltelefone, Tablets, Notebooks und eben auch Videokonferenzen und zum Beispiel das Windows Collaboration Display sollen die selben Workflows besitzen, damit jeder Einzelene damit seine Arbeit erledigen kann. Ein Beispiel ist Teams, welches z.B. ich schon persönlich auf mehreren Geräten einsetze.     

Dazu kommt die integrierte Whiteboard-Funktion die weiterentwickelt wird und so als weitere Steigerung zur Produktivität eingesetzt werden kann. 

 


Der nächste Vortragende war Dr Nigel Oseland, Psychologe und Workplace Stratege.

Im Vorfeld wurden über die Chat-Funktion 3 Fragen gestellt: 

  • Wer liebt das Homeoffice?
  • Wer hat Lagerkoller und will zurück ins Büro?
  • Wer ist beunruhigt, ins Büro zurückzukehren

Das Ergebnis war bunt gemischt und erwartet worden, weil, so Dr. Oseland, wir alle unterschiedlich sind.

Seit 1930 untersucht die Psychologie unterschiedliche Persönlichkeitstypen, insgesamt unterscheidet man in aller Detailtiefe rund 18.000 verschiedene Typen.

Hauptgruppen sind:

Extrovertiert – sucht nach persönlichen Kontakten, braucht diese, er wird wohl zu der gruppe gehören, der als erstes wieder in die Firma zurückkehren möchte und auch wieder unterwegs sein wird

Introvertiert – der introvertierte Typ liebt die Arbeit von zuhause aus, in einer gewohnten Umgebung mit Ruhe, wenig Störung (auch von Kollegen) 

Neurotisch – dieser Typ hat Angst vor neuem, denkt viel über die Zukunft und Bedrohungen nach, er hat sich ans Homeoffice gewöhnt und wird wohl auch eher dort bleiben wolle, weil er nicht weiß, wie es in der firma werden wird 

Beständig: ausgeglichen und sich neuen Situationen anpassend kommt er auch mit dieser neuen Normalität ganz gut zurecht. Er wird wohl eher der Typ sein, der sich beides vorstellen kann.   

Wenn man über Produktivität und Gestaltung von Meetings spricht, wird auch immer gerne das Yerkes-Dodson-Gesetz verwendet. 

Damit lässt sich schön erklären, wie die Leistung des Einzelnen vom Grad der Erregung/Reizung abhängt. Von Lethargie zu Stress.  

Auch die Altman’s Privacy These wurde von Nigel besprochen. Dabei geht es darum, wie viel Privatsphäre nötig ist, um effektiv und produktiv arbeiten zu können. Zu viel Privatsphäre führt zur Isolation, zu wenig zu einem Gefühl von überfordert sein. Für viele im Homeoffice war die Isolation ein Problem. Für den introvertierten Typen sicher mehr als für den extrovertierten Menschentyp, der sehr schnell lernte, wie er die ihm fehlenden physischen Kontakte durch Telefonate und Onlinemeetings ersetzen konnte. Nigel sprach auch davon, dass man ein „flattening of isolation“ als Ziel sehen müsste. 

Weiter hat er eine Studie vom Gensler Research Institute gezeigt, Titel: „US Work from Home Survey 2020“

Dabei haben fast die Hälfte (44%) der Befragten angegeben, dass sie nach Covid wieder am Liebsten zu 100% ins Büro gehen würden. 26% könnten sich vorstellen, für 1-2 Tage pro Woche zuhause zu arbeiten und 18% könnten sich auch vorstellen, 3 oder 4 Tage im Homeoffice zu bleiben. 12% der Befragten wollten künftig immer vom Homeoffice aus arbeiten. 

Von den Befragten, die wieder zurück ins Büro wollen, haben 74% soziale Gründe angegeben. Kollegen treffen, face to face, ad-hoc Treffen und Präsenzmeetings mit Kollegen. Einige haben auch die bessere Ausstattung in der Firma als Grund genannt.

Das Fazit von Dr. Oseland: Wir werden uns auch flexibleres Arbeiten einstellen müssen, hybride Arbeitsumgebungen und mehr Platz in Meetingräumen für jeden. Die üblichen 2 Quadratmeter werden nicht mehr ausreichen, wenn wir unsere Gesundheit nicht gefährden wollen. 

Wir sollten künftig auch mehr darauf achten, dass die Luftqualität im Auge behalten wird. Die Leistung ist abhängig von der Zufuhr von Frischluft und nimmt bei steigendem CO2-Gehalt rapide ab. Temperatur, Helligkeit, persönlicher Platzbedarf, Überfüllung eines Raums etc. sind Kriterien, die unsere Leistung, unser Befinden und letztlich unsere Gesundheit beeinflussen.

Auch aus diesem Grund schätzt Nigel die IoT-Sensorik des Windows Collaboration Displays.

Mehr Infos zum Windows Collaboration Display von SHARP

Meine Einschätzung:

Insgesamt betrachtet ein sehr interessantes Online-Event mit vielen interessanten Aspekten und Ideen für eine neue Normalität nach der Krise. Was noch verbessert werden muss wurde klar (z.B. auch die Untertitelung des Beitrags) .

In vielerlei Hinsicht geht es um den Menschen, um sein Wohlbefinden und Produktivität. Technik, die wir heute schon haben, kann und muss hier aktiv unterstützen.

 

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