Umfrage: was macht einen guten Vertriebler aus?
Ich habe kürzlich auf LinkedIn eine kleine Umfrage gestartet. Das Thema war wohl so interessant, dass sich über 1.000 Besucher meines Profils die Umfrage angesehen haben. Ein kleiner, nicht repräsentativer, Teil, hat die Fragen auch beantwortet.
Die Frage war: was macht einen guten Vertriebler aus?
Hier ist das Ergebnis:
Platz 1: Empathie mit 84%
Das zeigt auch unsere kleine Umfrage, spielt Empathie doch eine zentrale Rolle im Vertrieb und gilt in der Regel als äußerst hilfreich, um Umsätze zu generieren.
Allerdings gibt es einige Nuancen, die ihre Wirksamkeit in verschiedenen Situationen beeinflussen können.
Wie Empathie im Vertrieb hilft:
Kundenbedürfnisse verstehen:
Empathie ermöglicht es Vertriebsprofis, die Perspektive des Kunden einzunehmen und deren Bedürfnisse, Wünsche und Herausforderungen besser zu verstehen. Dieses Verständnis hilft dabei, Lösungen anzubieten, die wirklich relevant sind.
Vertrauen aufbauen:
Kunden kaufen lieber von Menschen, die sie als authentisch und vertrauenswürdig wahrnehmen. Empathie fördert den Aufbau einer langfristigen Beziehung, indem sie zeigt, dass der Vertriebler die Interessen des Kunden ernst nimmt.
mit Empathie werden Verhandlungen besser:
Indem man die emotionalen und rationalen Motivationen des Kunden versteht, kann man gezielter auf Bedenken eingehen und überzeugendere Argumente liefern, warum gerade die angebotene Lösung die Richtige, ja, die Einzige ist, für die sich der Kunde entscheiden soll.
Loyalität und Kundenbindung:
Mit einer emphatischen Vertriebspersönlichkeit gelingt es, eine positive Kauferfahrung herzustellen, die die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass Kunden wiederkommen und sogar Empfehlungen aussprechen.
Wann Empathie hinderlich sein kann:
Übermäßige Rücksichtnahme:
Wenn ein Vertriebler zu empathisch ist, könnte er Schwierigkeiten haben, den Verkaufsabschluss voranzutreiben, aus Angst, den Kunden zu bedrängen. Dies kann zu ineffizienten Verkaufsgesprächen führen.
Verlust der Zielorientierung:
Zu viel Fokus auf die emotionale Seite kann dazu führen, dass der Vertriebler vom eigentlichen Ziel – dem Verkaufsabschluss – abweicht. Ein gutes Gleichgewicht zwischen Empathie und Zielorientierung ist entscheidend.
Manipulationsgefahr:
Kunden könnten übertriebene Empathie als unehrlich oder manipulativ wahrnehmen, wenn sie merken, dass sie strategisch eingesetzt wird, um nur den Verkauf zu fördern.

Fazit:
Empathie ist eine Schlüsselkompetenz im Vertrieb, solange sie mit Zielstrebigkeit und strategischem Denken kombiniert wird. Sie hilft dabei, tiefere Verbindungen zu Kunden aufzubauen, ihre Bedürfnisse zu verstehen und langfristige Geschäftsbeziehungen zu fördern. Allerdings ist es wichtig, dass Empathie nicht den Verkaufsabschluss behindert, sondern ihn unterstützt. Ein erfolgreicher Vertriebler beherrscht die Balance zwischen Einfühlungsvermögen und Zielorientierung.
Kann Empathie erlernt werden?
Ja, Empathie kann trainiert und entwickelt werden. Viele Vertriebspersönlichkeiten haben diese Fähigkeit schon von Natur aus, fällt es Ihnen so auch leicht, Menschen zu begeistern. Aber jeder kann durch bewusste Anstrengung und Übung empathischer werden.
Hier sind einige Schritte, um die eigene Empathie zu weiter zu entwickeln, selbst wenn Du der Meinung bist, dass Du mit sehr guter Empathie ausgestattet bist, es hilft, sich die folgenden Aspekte immer mal wieder durchzulesen.
Dabei hilft Empathie ja nicht nur um gute Umsätze zu generieren, sondern auch um das menschliche Miteinander harmonischer zu gestalten.
Perspektivwechsel
- versuche, die Situation aus der Sicht der anderen Person zu betrachten
- stelle dir vor, wie es sich anfühlt, in ihrer Lage zu sein
- frage dich: „Wie würde ich mich fühlen, wenn ich das erleben würde?“
Aktives Zuhören üben
- höre anderen ohne Unterbrechung zu
- konzentriere dich darauf, was gesagt wird, und versuche, die Gefühle und Gedanken der anderen Person zu verstehen
- stelle offene Fragen, um besser zu verstehen, was die Person erlebt.
Urteile vermeiden
- vermeide es, Menschen vorschnell zu bewerten oder zu kritisieren
- akzeptiere, dass jede Person ihre eigene Geschichte, Erfahrungen und Herausforderungen hat
- sei offen für unterschiedliche Sichtweisen
Selbstreflexion
- denke darüber nach, wie du auf die Emotionen und Bedürfnisse anderer reagierst
- überlege, ob es Situationen gibt, in denen du empathischer hättest sein können, und lerne daraus
Emotionale Intelligenz stärken
- lerne deine eigenen Emotionen zu erkennen und zu verstehen
- entwickle ein Bewusstsein dafür, wie deine Handlungen und Worte andere beeinflussen können
- achte auf nonverbale Signale wie Mimik, Gestik und Tonfall
- Kenntnisse in Körpersprache helfen sehr
Empathie durch Literatur und Kunst
- lies Bücher, schaue Filme oder höre Geschichten, die Einblicke in die Gefühle und Perspektiven anderer Menschen geben
- Kunst und Literatur können helfen, tiefere Einblicke in menschliche Erfahrungen zu gewinnen
Mitgefühl praktizieren
- Zeige bewusst Freundlichkeit und Unterstützung, auch in kleinen Gesten.
- Erkenne die Bedürfnisse anderer an und handle entsprechend, um sie zu unterstützen
Empathie ist eine Fähigkeit, die sich mit der Zeit und durch Übung verbessert.
Besonders hilfreich ist es, mit Menschen zu interagieren, die sich in unterschiedlichen Lebenssituationen befinden, um ein breiteres Verständnis für die Vielfalt menschlicher Erfahrungen zu entwickeln.
Hinweis: ich habe auch die KI befragt, um noch andere Perspektiven und Aspekte zu beleuchten.
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