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Next Media. Now. – oder warum Medientechnik mehr kann als Datenblatt

Die Technik ist längst da

Die Herausforderung liegt woanders.

Nicht im Datenblatt.

Sondern in der Anwendung.

Genau darum ging es beim pbd Medien-Fachtag in Berlin am 26.03.26

veranstaltet von plan b digitation.

Ein Blick hinter die Agenda

Die Agenda des Tages hat das ziemlich klar gespiegelt:

  • Einordnung aktueller Entwicklungen in der Medientechnik
  • Audio- und Nutzererlebnis in modernen Meeting- und Lernumgebungen
  • Vergleich von Display-, Projektions- und LED-Technologien
  • Medientechnik als Teil vernetzter IT-Infrastrukturen
  • Erste konkrete Anwendungsfälle rund um KI im AV-Umfeld
  • Austausch, Diskussion und ein Blick in Richtung „Vision 2030“

Keine isolierten Themen.

Sondern ein Gesamtbild.

Es ging nicht um Produkte.

Sondern um das Zusammenspiel.

Technologie ist kein Fortschritt. Sondern ein Kreis.

Wenn man sich die Entwicklung der Anzeigetechnologien der Medientechnik anschaut, wird eines deutlich:

Wir drehen uns weiter und kommen oft wieder bei etwas sehr Grundlegendem an.

  • Röhrenfernseher: selbstleuchtende Phosphorschicht
  • Projektion: Licht wird erzeugt, gelenkt und sichtbar gemacht
  • Plasma: zurück zu selbstleuchtenden Pixeln
  • LCD: Licht wird gefiltert und blockiert
  • dvLED: wieder zurück zu echten, eigenständigen Lichtquellen

Von „Licht entsteht im Pixel“

über „Licht wird manipuliert“

wieder zurück zu „Licht entsteht im Pixel“.

Technik dreht manchmal Kreise.

Und genau das macht sie interessant.

Ein Satz, der hängen bleibt

Und dann fiel ein Satz von Martin Böhm, der hängen geblieben ist:

„Vielleicht sollten wir uns alle ein bisschen mehr wie eine dvLED verhalten.

Fokus auf das, was zählt.“

Also keine Energie in schwarze , also inhaltslose, Diskussionen stecken.

Kein Technik-Satz.

Ein Haltungssatz.

Und plötzlich passt er perfekt zur Entwicklung:

  • Weniger Umwege
  • Weniger Verluste
  • Mehr Klarheit

Sharp: Wenn Technik nicht schreit, sondern liefert

Was mir bei Sharp aufgefallen ist:

Keine große Inszenierung.

Kein „wir sind die Besten“.

Sondern ein klarer Fokus auf das, was zählt:


  • Effizienz
  • Bildqualität
  • und vor allem: Einsatzkontext

Über 60 % weniger Stromverbrauch bei der neuen dvLED-Generation sind kein Marketing-Satz.

Sondern ein Argument, das im Betrieb zählt. 

Aber Nachhaltigkeit endet nicht beim Energieverbrauch.

Und genau da wird es interessant:


  • Metallgehäuse statt Kunststoff → robuster, langlebiger und deutlich besser recyclebar
  • Modularer Aufbau → einzelne Komponenten lassen sich tauschen statt komplette Systeme zu ersetzen
  • Servicefähigkeit im Feld → weniger Stillstand, weniger Ressourcenverbrauch

Nicht nur effizient im Betrieb.

Sondern durchdacht über den gesamten Lebenszyklus.


Und genau das ist der Unterschied:


Wenn Nachhaltigkeit nicht am Stromzähler endet –

sondern beim Material beginnt und beim Recycling nicht aufhört.

Nachhaltigkeit zeigt sich nicht im Datenblatt.

Sondern darin, was nach Jahren noch funktioniert und was sich wiederverwenden lässt.

Sharp_pbd-111

Am Ende geht es nicht um Technik

 

Zwischen allen Technologien, Vorträgen und Diskussionen bleibt am Ende eine einfache Erkenntnis:

 

👉 Die Technik ist selten das Problem.

 

Sondern das Verständnis für ihren Einsatz.

 

Oder anders gesagt:

 

Technologie kann viel.

Aber Wirkung entsteht erst, wenn sie richtig eingesetzt wird.

 

 

Mein Fazit

 

Der pbd Medien-Fachtag hat gezeigt, wie viel Substanz in der Branche steckt –

wenn man bereit ist, über Produkte hinauszudenken.

 

Kein reines Technik-Update.

Sondern ein klarer Blick nach vorne.

 

👉 Welche Technologien wirklich relevant werden

👉 Und wo wir anfangen müssen, sie sinnvoll einzusetzen

 

Vielleicht hilft dabei ein einfacher Gedanke:

 

👉 Mehr Fokus. Weniger Umwege.

 

Oder, um es mit den Worten von Martin Böhm zu sagen:

 

„Vielleicht sollten wir uns alle ein bisschen mehr wie eine dvLED verhalten.“

 

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